Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Initiative Klima-Kehrwoche

 


Termine

    Mitmach-Aktion Konsum

    20. Juni - 4. Juli 2020

    Müll vermeiden, Punkte sammeln     und gewinnen! mehr erfahren

   

    Stadtradeln

    1. Juli - 21. Juli 2020                         mehr erfahren

    Partner-Link:  

Mitmachaktion zur Plastik- und Müllvermeidung

Aktionszeitraum 20.06. – 04.07.2020

Laut statistischem Bundesamt hinterlässt jede*r Bundesbürger*in  226,5 Kilogramm Verpackungsmüll im Jahr. Ihr könnt euch vorstellen, wie unser Zuhause aussehen würde, würde der Müll nicht immer wieder abgeholt.

Wir fordern dich auf, etwas gegen den Müllwahnsinn zu tun. Statt Müll und Plastik versuche bei unserer Challenge möglichst viele Punkte zu sammeln.

Unten aufgeführt findest du 10 Aufgaben. Für jede Aufgabe, die du erfolgreich im Aktionszeitraum vom 20.06. – 04.07.2020 angegangen bist, darfst du dir einen Punkt geben. Solltest du das betreffende Thema schon davor umgesetzt haben: umso besser. Gebe dir guten Gewissens auch diesen Punkt. Am Ende des Aktionszeitraums musst du dann nur noch dein ausgefülltes Blatt an uns zurücksenden.                        Das Teilnehmer-Blatt kannst du hier runterladen.

Alle, die mitgemacht haben, bekommen ein kleines Präsent. Wer am meisten Müllvermeidungspunkte sammeln konnte, bekommt einen 50 Euro Gutschein für einen Unverpackt-Laden in seiner Nähe. Bei mehreren Erstplatzierungen entscheidet das Los.

Hier nun zu den Aufgaben:

 

1. Produkte mit wenig Verpackung kaufen: weniger ist mehr

Die umweltfreundlichsten sind Produkte ganz ohne Verpackung. Abgepackte und verschweißte Waren verursachen oft unnötigen Abfall. Achte deshalb beim Einkauf auf die Verpackung und bevorzuge diejenigen,  die wenig oder gar nicht verpackt sind. In vielen Städten gibt es mittlerweile auch Läden, die Lebensmittel und anderes unverpackt anbieten. Wenn ein Produkt mit viel Verpackung umhüllt ist, dann zeig ihm die kalte Schulter und suche eine Alternative.

Ο Ja, ich habe bevorzugt unverpackte Produkte eingekauft!

Ο Nein, das habe ich leider nicht geschafft.

 

2. Tragetaschen für den Einkauf selbst mitbringen

500 Plastiktüten verbraucht ein Europäer im Durchschnitt pro Jahr. Dabei gibt es mit Stoffbeuteln, Einkaufskörben und Einkaufsnetzen praktische wiederverwendbare Alternativen. Obst und Gemüse lassen sich einfach im selbst mitgebrachten Beutel wiegen. Brot und Brötchen werden vom Bäcker gerne in selbst mitgebrachte Tüten gepackt und auch der Metzger hat häufig nichts dagegen, wenn du deine Aufbewahrungsbox gleich schon mit ins Geschäft bringst.

Ο Ja, ich bin mit eigenen Tüten und Boxen zum Einkauf!

Ο Nein, das habe ich leider nicht geschafft.

 

3. Einwegverpackungen vermeiden: Mehrweg hat Vorfahrt

Getränke und Milchprodukte sind meistens auch in Mehrwegverpackungen erhältlich. Eine Mineralwasser-Mehrwegflasche wird im Durchschnitt über 50-mal wiederbefüllt. Vermeide also beim nächsten Einkauf Einwegverpackungen und setze auf Mehrweg.

Glas oder Metall ist in vielen Fällen eine haltbarere, nachhaltigere und gesündere Alternative zu Plastik. Einige Kunststoffe enthalten Bisphenol A (BPA), das beim Kontakt mit Lebensmitteln an diese abgegeben und so vom Menschen aufgenommen wird. BPA ist eine chemische Substanz, die in den Hormonhaushalt des Menschen eingreift und seine Fähigkeit zum Fortpflanzen beeinträchtigt. Besonders bei Kindern sollte daher auf Produkte ohne Plastik geachtet werden.

Ο Ja, ich habe bevorzugt Mehrwegprodukte eingekauft!

Ο Nein, das habe ich leider nicht geschafft.

 

4. Flohmärkte, Secondhand-Läden und Onlinebörsen nutzen

Schaue dich einmal bewusst in deinem Haushalt um. Gibt es hier Dinge, die du nicht mehr brauchst, aber jemand anderes könnte sie noch nutzen? Dann biete diese Dinge doch auf Flohmärkten und Onlineportalen an. Es lohnt sich auch dort selbst einzukaufen, denn dann muss nichts extra für dich neu produziert werden. Für alte Bücher, CDs oder Filme bietet sich der Verkauf über das Internet an: momox.de, rebuy.deund eBay Kleinanzeigensind bekannte Portale. Auch Ausleihen (z.B. in der Bibliothek oder beim netten Nachbarn) spart Abfall und bares Geld. Auf handysfuerdieumwelt.de kannst du dein altes Handy verkaufen oder defekte Geräte kostenlos einsenden.

Ο Ja, ich habe entrümpelt und habe die Produkte wieder in den Konsumkreislauf gebracht!

Ο Nein, das habe ich leider nicht geschafft.

 

5. Essensabfälle vermeiden: Teller statt Mülltonne

Lebensmittel sind zu gut für die Tonne. Mit einem Einkaufszettel und einer guten Wochenplanung bringst du Ordnung in deinen Kühlschrank und sorgst dafür, dass weniger Essen in die Mülltonne wandert. Wenn doch etwas übrig ist, einfach einfrieren oder in den Kühlschrank geben und später essen. Kauft auch bewusst Lebensmittel mit nahem MHD, wenn ihr wisst, dass ihr die Produkte bald verzehren könnt.

Ο Ja, ich konnte es vermeiden, dass noch gute Lebensmittel in meiner Biotonne landeten!

Ο Nein, das habe ich leider nicht geschafft.

 

6. Leitungswasser statt Flaschenwasser: Flasche leer? Wasserhahn auf

Wer Leitungswasser trinkt und auf Wasserflaschen verzichtet, trägt viel zur Müllvermeidung bei. Ganz nach dem Motto: Die beste Verpackung ist keine Verpackung. Praktisch sind hier Wassersprudler, die das Leitungswasser aufsprudeln.

Für unterwegs lohnt es sich, eine eigene Flasche mitzunehmen. Diese kann dann einfach mit Leitungswasser aufgefüllt werden und man ist ständig mit frischen, guten Wasser versorgt.

Ο Ja, ich habe Leitungswasser statt Flaschenwasser getrunken!

Ο Nein, das habe ich leider nicht geschafft.

 

7. Reklame stoppen: „Bitte keine Werbung“

Ein Aufkleber oder ein selbstgestaltetes Schildchen auf dem Briefkasten mit der Bitte keine Reklame einzuwerfen sorgt dafür, dass werbende Unternehmen keine Abnehmer für ihre Prospekte finden. Damit sinkt der Papierverbrauch, da die meisten Prospekte ohnehin im Papierkorb landen. Die Hoffnung: Je mehr Menschen mitmachen, desto weniger Werbung wird gedruckt.

Schaut euch auch an, welche Werbeprospekte ihr per Post zugesandt bekommt. Ein netter Hinweis an den Absender, dass ihr keine Werbung benötigt, hilft auch hier Papier einzusparen.

Ο Ja, an meinem Briefkasten prangt ein Aufkleber mit „Bitte keine Werbung“!

Ο Nein, das habe ich leider nicht geschafft.

 

8. Müll to go vermeiden

Viel Müll entsteht, wenn wir unterwegs sind und dann Getränke und Essen konsumieren. Bevorzuge Anbieter, die ihre Produkte auf echten, waschbaren Geschirr anbieten. Bringe auch selbst Boxen und Besteck mit und bitte, dir die Waren dort hineinzugeben. Wenn du freundlich fragst, klappt das häufig. Manche Anbieter geben sogar Vergünstigungen, wenn man mit dem eigenen To-go-Mehrwegbecher kommt.

Das Vesper gehört auch nicht in Alufolie oder Plastiktütchen. In Schule, Büro und auf Reisen sind Brotboxen nicht nur praktisch, sondern auch noch umweltfreundlich, da sie nach dem Auswaschen wiederverwendet werden können.

Ο Ja, auf Reisen bin ich bestens ausgestattet. Ich produziere hier keinen Müll!

Ο Nein, das habe ich leider nicht geschafft

 

9. Auf Wegwerfprodukte verzichten

Papiertaschentücher, Küchenrollenpapier, Papierservietten und Abschminkpads erscheinen vermeintlich sehr praktisch. Aber letztendlich landen sie nach einmaligem Gebrauch in der Tonne. Das ist doch schade. Stofftaschentücher und -servietten, Putzlappen und der gute alte Waschlappen habe eine wesentlich längere Lebensdauer.

Ο Ja, ich habe waschbare Stoffalternativen am Start!

Ο Nein, das habe ich leider nicht geschafft

 

10. Und zum Schluss die Königsdisziplin: Selber machen

Abfälle lassen sich einfach sparen, indem ihr statt auf Fertigprodukte auf selbstgemachtes Essen, Kosmetik, Putzmittel, … setzt. Dies spart zum einen viel Verpackungsmüll, ihr wisst genau, welche Inhaltsstoffe ihr zu euch nehmt und meist benötigt es auch gar nicht so viel Zeit, sich ein Produkt herzustellen. Probiere also aus, den Pizzateig wieder selbst herzustellen, dein Curry frisch zu kochen, ein Deo oder ein Waschmittel selbst herzustellen. Gerne unterstützen wir dich mit erprobten Rezepten….

Ο Ja, ich habe ich habe die Ärmel hochgekrempelt und habe viele Produkte selbst hergestellt!

Ο Nein, das habe ich leider nicht geschafft

 

Last but not least: Welches Präsent für deine Teilnahme hättest du gerne?

Ο Brotbeutel

Ο Beutel für den Gemüseeinkauf

Ο Ich möchte kein Präsent

 

Schreib uns einfach deinen Präsentwunsch und deine erreichte Punktzahl an: simone@klimakehrwoch.org oder 0157 30757042 (WhatsApp)

 

Vielen Dank fürs Mitmachen!!!